| 2004.10.02 Jugendsinglager 2004 |
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| Geschrieben von: Administrator |
Kinder- und Jugendsinglager SKGB2.-9. Oktober 2004 in Aarburg„Die Menschheit plündert die Ressourcen der Erde schneller, als sie sich wieder erholen können.“ Zu diesem Schluss kam eine Studie des WWF, welche im Oktober 2004 veröffentlicht wurde. Laut Duden sind Ressourcen Rohstoffquellen, und Recycling beschäftigt sich mit der „Wiederverwendung bereits benutzter Rohstoffe“. Dieses Thema sollte auch uns im diesjährigen Kinder- und Jugendsinglager beschäftigen und zum Nachdenken und Handeln anregen. 64 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Deutschschweiz, dazu 10 Leiterinnen und Leiter erlebten eine intensive Singwoche in der Villa Jugend in Aarburg. In den täglichen Proben wurde geistliches und weltliches Liedgut erarbeitet. Etliche Lieder wurden auch „recyclet“ (aus ALT mach NEU): neue Texte, andere Melodien, etliche Lieder wurden neu harmonisiert und auf spezielle, bisher unbekannte Art vorgetragen. Einen ersten Höhepunkt stellte unser Strassensingen am Freitag, 8. Oktober 04 dar: In der Stadt Olten präsentierten wir unsere weltlichen Lieder an zwei verschiedenen Standorten. Mit Leiterwagen, beladen mit Instrumenten – vom Schlagzeug bis zum E-Piano -, zogen wir durch die Stadt. Einen Tag später sangen wir unser geistliches Liedgut an einer selbst gestalteten Vesper in der Kirche Guthirt in Aarburg vor Eltern, Geschwistern, Freunden und Verwandten. Als Grundlage diente auch in diesem Jahr das Jugendsingbuch „rise up“. Das thema „Recycling“ regt natürlich nicht nur zum Singen und Nachdenken an, sondern fordert vor allem auch zum Basteln auf: Tetrapackungen veränderten sich zu Portemonnaies und Etuis, aus Blachen wurden attraktive Umhängetaschen genäht, Kalenderblätter und Poster verwandelten sich in Kuverts und Geschenktaschen und Eierkartons und Altpapier ergaben nach dem Prozess des Papierschöpfens wunderschönes Briefpapier. Etwas weniger attraktiv empfanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Besuch der KVA (Kehrichtverbrennungsanlage) Oftringen. Die dort verarbeiteten „verbrauchten Rohstoffe“ rochen unangenehm und warteten auf ihre Verbrennung. Wie ist es doch angenehm, dass wir den Müll einfach in einen Sack werfen und vor die Haustüre oder in einen Container stellen können... „Gott, du bist die Hoffnung“ – ein zentrales Lied des diesjährigen JuSiLas – begleitete uns die ganze Woche über. Im Refrain heisst es: „Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde an, in einen neuen Tag, blühe in mir. Halte mich geborgen fest in deiner starken Hand und segne mich, segne mich und deine Erde.“In dieser Gewissheit gehen wir auseinander und freuen uns schon heute aufs nächste JuSiLa, das vom 8.-15. Oktober 2005 in Aarburg stattfinden wird. Susanne Grossenbacher |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 18:36 Uhr |


